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Rolle des Lehrers beim Fremdsprachenlernen von Kin 20.12.2014r.
Der Lehrer ist ein Beruf, an den die Gesellschaft widersprüchliche Anforderungen stellt. Es ist unwichtig, was er lehrt, soll er vor allem gerecht und zugleich nachsichtig und menschlich sein. Er soll auch auf jedes Kind taktvoll eingehen und ihre Begabungen wecken. Zu dem Lehrer gehören viele unterschiedliche Aufgaben. Er muss seine Schüler in jeder Situation unterstützen und sich um die beste Atmosphäre immer bemühen (vgl. Müller-Limmroth in der „ Zürcher Weltwoche“ vom 02.06. 1988: 27 zit. nach Czaplikowska/ Kubacki 2010:85).

Das Fremdsprachenlernen hängt in großem Maße von der Kompetenzen und Qualifikation des Lehrers und von Atmosphäre währends des Unterrichts. Die Kinder im Primarbereich sind noch nicht fähig, selbstständig zu lernen. Sie können nicht lesen und schreiben, deshalb brauchen sie eine Person, die ihr Vorbild wird. Der Kinderlehrer soll eine Sprachkompetenz haben, die nie in Frage gestellt werden kann. Er garantiert vor allem die Beherrschung der mündlichen Code. Es wurde nachgewiesen, dass die Ergebnisse besser sind, wenn die Unterrichte in einer Fremdsprache als in der Muttersprache durchgeführt sind. Seine Fähigkeiten sollen den Fähigkeiten des Native Speakers ähnlich sein. Wahrscheinlich spielt eine wichtige Rolle die Sprache mit einer bestimmten Person zu identifizieren. Wenn man sich schon für frühes Fremdsprachenlernen entscheidet, sollte die Kompetenzen des Lehrers berücksichtigen, weil das einen wichtigen Einfluss auf den Lernprozess hat (vgl. Iluk: 2002:38f).

Der Fremdsprachenlehrer im Primarbereich soll viele Texte aus der Kinderrepertoire: Abzählreime, Gedichte und Lieder kennen und künstlerische Fähigkeiten haben. Die gewünschte Fähigkeit des Lehrers ist seine Musikalität und das Instrumentspielen. Gute Effekte bringt die Situation, wenn das Wortschatz die Gegenstände und Tätigkeiten aus der Umwelt des Kindes betrifft. Der Lehrer muss aber darauf vorbereitet sein, dass die Kinder keine Lust haben können, an den Spielen teilzunehmen, solche Situation bedarf vom Lehrer, das ganze Wissen zu zeigen um die Kinder zu aktivieren. In solchen Situationen sind die Spiele nötig, die der Lehrer kennen soll. Wichtig ist auch das Wissen über Kultur und Bräuchen der anderen fremdsprachigen Ländern. Die Beherrschung der Standard-Kommunikation Situationen und methodische Flexibilität gehören zu den bedeutenden Kompetenzen. Der Lehrer sollte gut fremdsprachlichen Wortschatz und Grammatik kennen. Er muss sich in Methoden des frühen Fremdsprachenunterrichts auskennen. Alle diese Elemente sollen in Ausbildungprozess der Lehrer enthalten werden, die mit Kindern arbeiten wollen (vgl. Iluk 2002:31

Bearbeitung:
mgr Katarzyna Pyrzyńska

Alternatywne metody nauczania kwiecień 2014 r.
Die alternativen Methoden werden beim Fremdsprachenlernen von Kindern erfolgreich eingesetzt. Während des Lernprozesses steht der Lerner im Mittelpunkt und der Lehrer tritt nur als Berater, Helfer oder Organisator auf. Solche Haltung des Lehrers unterstützt den Lerner, erweckt seine Neugier und motiviert zum Lernen. Aus der früheren Forschung geht hervor, dass je mehr Sinne im Lernprozess engagiert werden, desto größerer der Lernerfolg.

In diesem Artikel wird der Lernerfolg mit der TPR-Methode beim Fremdsprachenlernen von Kinder untersucht. Ich möchte beweisen, dass die Bewegung beim Lernen einer Fremdsprache eine große Rolle spielt. Die Arbeit mit den Kindern im Kindergarten hat mich dazu veranlasst, meine Arbeit darüber zu schreiben. Ich hatte eine gute Gelegenheit, selbst alles zu prüfen. Alle benötigen Materialien bereitete ich selbst vor.

Durch Spiele fühlen sich die Kinder entspannt. Man kann sagen, dass Spiele sie zum Lernen motivieren, weil die Kinder unterschiedliche Aufgaben bekommen. Sie ahmen gern nach. Das macht ihnen viel Spaß. Der Fremdsprachenerwerb findet unbewusst und natürlich statt. Die Kinder verwenden die Fremdsprache, wenn sie brauchen. Wenn die Kinder das Fremdsprachenlernen schon im Primarbereich beginnen, können die Sprache schneller erwerben als im Erwachsenalter. Hier spielt auch ein neurologischer Aspekt eine wichtige Rolle, der im ersten Kapitel beschrieb wurde.

Die TPR-Methode bringt die großen Lernerfolge, aber stößt sie auch auf Kritik, weil die Kinder schlechte Haltbarkeit des Speichers haben. Der Wortschatz muss immer wiederholt werden. Der Lehrer sollte viele Spiele und Lieder kennen lernen, weil sich die Kinder schnell langweilen. Der Lehrer hat eine Aufgabe, durch Spiele die Neugier der Kinder zu erwecken.

opracowała:
mgr K.Pyrzyńska

Methoden des Fremdsprachenunterrichts 2013 r.
Methoden des Fremdsprachenunterrichts

Die Methode ist eine geplante Handlung, die uns erlaubt, bestimmte Ziele zu erreichen. Dabei sind vor allem Denkprozesse und praktische Verwirklichung der festgelegten Aufgaben, die in bestimmter Reihenfolge auftreten ausschlaggebend (vgl. Brzeziński 1987:59).

In diesem Kapitel werden die Methoden des Spracherwerbs besprochen. Man unterscheidet konventionelle und alternative Methoden.

Zu den konventionellen Methoden gehören:
• Grammatik-Übersetzungs-Methode,
• Direkte Methode,
• Audiolinguale und audiovisuelle Methode,
• Kognitive Methode,
• Kommunikative Methode.

Zu den alternativen Methoden gehören:
• TPR-Methode,
• The Silent Way-Methode,
• CLL-Methode (Counseling Language Learning),
• The Natural Approach - Natürliche Methode,
• Sugestopädie,
• Callan-Methode.

1. Die konventionellen Methoden

Die konventionellen Methoden gehören zu den traditionellen Methoden. Sie sind die populärsten und gebräuchlichsten Methoden des Spracherwerbs. Sehr viele Inhalte in den neusten Methoden wurden aus den konventionellen Methoden entlehnt (vgl. Komorowska 2005:25).


1. Grammatik-Übersetzungs-Methode

Die Grammatik-Übersetzungs-Methode wurde schon im XVI und XVII Jahrhundert eingeführt. Diese Methode wurde in den Gymnasien als Entwicklung für den neusprachlichen Unterricht betrachtet.

Das Konzept der Grammatik-Übersetzungs-Methode besteht darin, dass die Lerngruppe eine gleiche Ausgangssprache hat. Das bedeutet, dass verschiedene Faktoren wie zum Beispiel: der Kenntnis- und Bildungsstand, das Alter homogen ist (vgl. Neuner/ Hunfeld 1993:19).

Die GÜM gehört zu einer synthetisch- deduktiven Methode. Man erlernt die Fremdsprache durch die Verbindung einzeln gelehrter, zahlreicher Regeln. Man baut das Gesamtsystem aus den Einzelteilen der Sprache auf, formt also die Synthese. Hier geht es nicht nur darum, um die Fremdsprache praktisch zu beherrschen, aber auch um eine bewusste Einsicht in die Baugesetze der fremden Sprache. In dieser Methode dominiert die Muttersprache (vgl. Neuner/ Hunfeld 1993:30).

Diese Methode stieß auf Kritik, weil der Schüler keine Möglichkeit hat, um ein Problem selbstständig zu bearbeiten. Der Unterricht besteht aus Auswendiglernen von Regeln und Wörtern. Das ist mechanisch gelernt (vgl. Neuner/ Hunfeld:31).

Die Unterrichte sind in der Muttersprache mit wenigem Gebrauch von der Fremdsprache durchgeführt. Der Wortschatz lernt man als einzelne Worte oder mit Hilfe der Listen. Während des Unterrichts gibt es langwierige Erklärung der grammatischen Regeln und liest man viele Texte. Wenige Aufmerksamkeit wird auf dem Inhalt der Texte gewidmet.

Das Lernziel der Grammatik-Übersetzungs-Methode ist die Beherrschung der Grammatik. Der Schüler also, der Grammatik beherrscht hat, hat auch die Fremdsprache beherrscht. Wenn man korrekt übersetzen kann, beweist man, dass man wirklich die Fremdsprache erlernt hat (vgl. Neuner/ Hunfeld 1993:19).

2. Direkte Methode

Diese Methode entstand in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Sie ist der Vertreter der zahlreichen Theorien, die neuartige Wege und Ziele beim Fremdsprachenerwerb entwickelt (vgl. Neuner/ Hunfeld 1993:33).

Direkte Methode ist eine der frühesten Methoden des Fremdsprachenunterrichts, die schon von Lehrer-Sklaven in Rom angewendet wurde. Diese Methode basierte auf dem natürlichen und direkten Kontakt des Lehrers mit dem Schüler. Das Hauptziel ist die Fertigkeit des Führens eines Gesprächs, gute Kommunikation, deshalb wird direkte Methode auch als Konversationsmethode genannt. Die systematische Aneignung von Wortschatz und Grammatik ist nicht wichtig. Die grammatischen Fehler werden nicht korrigiert. Die Lerner sollen die Konversation in fremder Sprache führen können - die Muttersprache ist dabei verboten (vgl. Komorowska:25f).

Neuner und Hunfeld behaupten:

Ihr Hauptanliegen war eine Orientierung weg von der bisher praktizierten starren Grammatikmethode hin zum aktiven Fremdsprachenunterricht, in dem die gesprochene Sprache den absoluten Vorrang hat (Neuner/ Hunfeld 1993:33).

Die Autoren setzen vor allem auf Gespräch und Kommunikation. Das war ein Vorrang. Die Praxis spielte größere Rolle als die Theorie.

Die Bezeichnung „direkte Methode“ besagt, dass die Fremdsprache direkt, d.h. ohne störende Dazwischentreten der Muttersprache vermittelt werden soll. Die Muttersprache wird so weit wie möglich aus dem Unterricht ausgeklammert (Neuner/ Hunfeld 1993:33).

Diesem Zitat kann entnommen werden, dass eine Fremdsprache ohne Hilfe der Muttersprache erworben werden muss. Wir müssen unsere Sprache stark vermeiden, weil sie als Störfaktor empfunden wird.
Die charakteristischen Eigenschaften der direkten Methode sind Einsprachigkeit, Assoziation, Gespräch, Aussprachenschulung, Nachahmung, Phonetik, Anschaulichkeit, Zeigen/ Bennen, visuelles Element, Umgangs- und Alltagssprache und Gewöhnung. Es gibt keinen Grammatikunterricht. Alle grammatikalischen Regel werden ,,unbewusst“ erworben.

Direkte Methode wird vor allem für die Kinder sehr empfohlen, die schon lesen und schreiben können.

3. Audiolinguale Methode und audiovisuelle Methode

Die audiolinguale Methode ist während des zweiten Weltkrieges in den USA entstanden. Das war die schnellste und sehr erfolgreiche Lehrmethode der Soldaten. Diese Methode wurde sich in der ganzen Welt als die erste wissenschaftliche Methode für den Fremdspracheunterricht verbreitet (vgl. Komorowska 2005:27).

Mehrere Wiederholungen und die Speicherung des Satzes dienen dazu, die Fehler zu vermeiden. Die Fehler sind Ausdruck der negativen Interferenz, also eines negativen Einflusses der Muttersprache. Die grammatischen Regeln können mit der Muttersprache nicht vergleichen und das Sprachmaterial kann nicht analysiert werden. Das Auswendiglernen spielt in dieser Methode eine große Rolle (vgl. Komorowska 2005:27).

Diese Methode hat die dauerhafte Überzeugung eingeführt, dass es nötig ist, um die klaren Lehrziele zu formulieren und gut die sprachlichen Materialien zu wählen. Zum ersten Mal wurde der Begriff des Sprachkurses formuliert. Man hat einen Lehrplan geschaffen, der auf die Sprachfertigkeiten der Muttersprache ausgerichtet werden soll.

Die Lernpsychologischen Theorien hatten einen Einfluss auf ALM, u.a. Behaviorismus. Skinner, der sich mit dem Behaviorismus beschäftigte, behauptete, dass die Sprache eine Form des Verhaltens ist. Er stellte fest, dass das Gesetz von Reiz und Reaktion und Verhaltensprogrammierung abhängt, also stimulus und response.
Daraus wird ersichtlich, dass der Fremdsprachenerwerb ein mechanischer Prozess der Gewohnheitsbildung ist. Durch Verstärkung werden die Gewohnheiten gefestigt. Wie früher gesagt wurde, ist die Sprache Verhalten. Das Verhalten kann gelernt werden. Die Lerner müssen es nur durch beständiges Üben einschliffen (vgl. Neuner/ Hunfeld 1993:60f).

Die Audiovisuelle Methode ist eine Weiterentwicklung der audiolingualen Methode. Diese Methode entstand in Frankreich zeitlich parallel zur Entwicklung der audiolingualen Methode in den USA. Das Unterprinzip dieser Methode besteht darin, die Sprache mit dem optischen Anschauungsmaterial zu verbinden. Am Anfang muss in einer Dialogsituation der Inhalt der Situation mithilfe der visuellen Mittel verdeutlicht werden, danach folgt die entsprechende sprachliche Ausdruckform (vgl. Neuner/ Hunfeld 1993:64).

In der audiolingualen Methode verläuft die Reihenfolge der Darbietung ganz anders als in der audiovisuellen Methode. Zuerst wird sprachliche Form vorgegeben dann wird Bedeutung erklärt. Die Bilderfolgen und Bilder werden bei der Sprachverarbeitung und der Sprachanwendung eingesetzt (vgl. Neuner/ Hunfeld 1993:64).

Zwischen der audiolingualen und audiovisuellen Methode bestehen zwar sowohl viele Ähnlichkeiten aber auch einige Unterschiede. Beide Methoden lassen bezüglich ihrer methodischen Verfahren deutliche Parallelen erkennen.

Ebenso wie die ALM legt die AVM vorrangig Wert auf die gesprochene Sprache, sie verwendet einfache Modalsätze zum Üben einzelner Satzstrukturen, lässt die verschiedenen Patterns auswendig lernen, sieht Sprachlernen als einen Habituationsprozess und verwendet technische Hilfsmittel im Unterricht. Der Hauptunterschied zur ALM liegt im gleichzeitigen Einsatz von akustischem und visuellem Material (Neuner/ Hunfeld 1993:65f).


Die audiovisuelle Methode hat den Fremdsprachenunterricht zwar verändert, doch vieles wurde an der Methode kritisiert. Die Kritiker weisen unter anderem auf Monotonie im Unterricht hin, die durch das rigide Phasenschema des Unterrichtsablauf hervorgerufen werden kann. Die Rolle des Lehrers wird auf die Rolle des „Medientechnikers“ beschränkt und lässt ihm wenig pädagogischen Spielraum. (vgl. Neuner/ Hunfeld 1993:66).

4. Kognitive Methode

Die kognitive Methode entstand in den 70er Jahren infolge der sprachwissenschaftlichen Revolution unter Noam Chomsky. Man behauptet, dass die kognitive Methode eine modernisierte grammatisch-übersetzende Methode ist. Sie war Reaktion auf die Enttäuschung, die die audiolinguale Methode mit sich brachte. Die kognitive Methode betont, dass die Sprache einen kreativen Charakter haben muss, weil wir nie gehörte, nie wiederholte oder eingeprägte Sätze verstehen und bilden können. Die Benutzung der Sprache ist nicht auf die Gewohnheit zurückzuführen, sondern innovativ. Die Fähigkeit, eine Sprache zu beherrschen ist eine angeborene Eigenschaft des Menschen. Das Ziel der kognitiven Methode ist der Erwerb von Sprachkenntnissen. Diese Fähigkeit ermöglicht uns, mit einer ausreichenden Zahl von grammatischen Regeln, viele richtige Sätze in einer Fremdsprache zu bilden. Um solche Sprachkompetenz zu erreichen, muss der Lerner einen Kontakt mit der Fremdsprache in einer natürlichen Situation haben, deren Bedeutung für ihn klar ist. Der Schüler formuliert langsam seine eigenen Regeln, um neue Sätze zu bilden. Er schafft das mithilfe der Versuch-Irrtum-Methode. Die Fehler sind natürlicher Faktor des Lernens. Hier gibt es keine Angst, dass die Fehler eingeprägt werden können. Das zeigt zumindest, dass ein Lernprozess stattfindet (vgl. Komorowska 2005:28).

Das Ziel des Fremdsprachenunterrichts ist der kreative Umgang mit der Fremdsprache. Ausgehen von den bereits vorhandenen muttersprachlichen Strukturen wird dies über Erwerb, Organisation und Erweiterung des fremdsprachlichen Regelsystem, des stets aktivierbaren kognitiven Struktur des Lehrenden erreicht (Helbig/ Götze/ Henrici/ Krumm 2001:846).

Die kognitive Methode lenkte zuerst die Aufmerksamkeit auf kreative Art der Verwendung einer Fremdsprache und auch auf die Rolle die rezeptiven Fähigkeiten- besonders das Hören. Sie entdeckte, dass ein Fehler ein notwendiger Schritt während des Lernprozesses ist. Kognitive Methode wies darauf hin, dass Analysen, Reflexionen und Erklärungen der Lehrer logisch sind (vgl. Komorowska 2005:28).

5. Kommunikative Methode

Kommunikative Methode wurde in den 70er Jahren in England entwickelt. Das oberste Lernziel dieser Methode war der Erwerb der kommunikativen Kompetenz (vgl. Helbig/ Götze/ Henrici/ Krumm 2001:847).

Die Lernenden müssen die Fähigkeit erwerben, um sich in verschiedenen sprachlichen Lebenssituationen verhalten zu können. In dieser Methode hat vor allem der mündliche Gebrauch von Sprache den Vorrang. Die wichtigste Rolle spielen hier Hörverstehenübungen und Sprechübungen mit Kassetten und Videos. „Redeabsichten“ und „Redeintentionen“ sind die leitenden Kategorien, an denen sich die Lern- und Lernprogression orientiert. Danach kommen andere Kategorien wie zum Bespiel „Thema“, „Grammatik“, „Situation“ (vgl. Helbig/ Götze/ Henrici/ Krumm 2001:847).

Die Kommunikative Methode konzentriert sich auf die kommunikativen Bedürfnisse der Studierenden sowie die Beziehung zwischen Sprache, die im Klassenzimmer unterrichtet ist, und die Sprache auch außerhalb des Klassenzimmers. Die Aufgabe ist die kommunikative Kompetenz. Während des Unterrichts arbeiten die Schüler in Paaren oder in Gruppen, weil in solchen Situationen zwischen den Lernern Verhandlungen und Zusammenarbeit verlangen sind. Das sind die Aufgaben, zum Beispiel Rollen spielen, wenn sie zum Sprechen gezwungen sind und Selbstständigkeit der Schüler verstärkt wird.

Die Schüler lernen mit der Hilfe der kommunikativen Methode, wie sie Fremdsprachen als Medium des Ausdrucks nutzen können. Für Schüler ist die Sprache ein Mittel, um ihre Werte, Meinungen, Ansichten zu äußern. Das Ziel der kommunikativen Methode ist auch, dass der Lernende die Sprachfunktionen erlernt, die ihm am besten Kommunikationsanforderungen erfüllen.

Die alternativen Methoden

Die alternativen Methoden entstanden in der 60er Jahren. Sie entwickeln sich bis heute als methodische Tendenz, die immer populärer ist. Alle Methoden, die dazu gehören, haben viele gemeinsame Merkmale, aber weisen auch einige Unterschiede auf. Sie wurden als unkonventionelle Methoden definiert. Das wichtigste Merkmal der unkonventionellen Methoden ist, dass ihre Aufmerksamkeit sich auf den Lerner konzentriert. Sie berücksichtigen das Sicherheitsgefühl des Lerners, seinen Lernstil, Interessen und Präferenzen. Sie zeigen nicht nur, was gelernt wird, sondern auch, wie gelernt werden soll. Sie betonen die Tatsache, dass nicht nur der Verstand sondern auch Körper und Emotionen lernen. (vgl. Komorowska 2005:29).

1. TPR-Methode

Total Physical Responce wurde von James Asher in den 70er Jahren in den USA entwickelt. Das Lernen und die dauerhafte Speicherung des Sprachmaterials findet auf zweierlei Weise statt: stillschweigendes Hören oder körperliche Bewegung, die mit dem Inhalt des darzustellenden sprachlichen Materials verbunden ist (vgl. Komorowska 2005:29).

Der Fremdsprachenerwerb mit der Hilfe der TPR-Methode besteht aus einfachen Befehlen, die der Lehrer gibt. Am Anfang zeigt der Lehrer alle Befehle, damit die Lerner alles gut verstehen können. Er führt es ohne etwas zu sagen aus, aber die Bewegung spielt sehr wichtige Rolle.

Hanna Komorowska macht die Aufmerksamkeit darauf, wie wichtig die Arbeit des ganzen Körpers ist. Darauf hat auch unser Gehirn einen großen Einfluss.

Celem jest uruchomienie zarówno lewej półkuli mózgowej odpowiedzialnej za języki i mowę, jak i prawej półkuli mózgowej odpowiedzialnej za realizację ruchu fizycznego. Pobudza to zatem cały mózg zwiększając efektywność nauki ( Komorowska 2005:29).

Diese Methode basiert auf keinem Lehrbuch. Man benutzt eine Reihe von Requisiten, die es erlauben, außerschulische Situationen zu präsentieren/schaffen wie z.B. Spielen am Strand oder Kaufen im Geschäft (vgl. Komorowska 2005:29).

Der Kursplan wurde so strukturiert, dass es alle grammatischen Regeln schon in Befehlen und Wortschatz für einzelne Situationen gibt. Diese Lehrmethode wird für Kinder empfohlen, weil in der TPR-Methode sehr nötig ist, Anforderungen Befehle zu geben. In diesem Bereich ist sie sehr erfolgreich. Die Präsentationstechniken beeinflussen auch, wie Lernmaterial erworben wird. Während des Unterrichts lässt die Aufmerksamkeit des Lerners nach, deshalb soll der Lehrer ein bisschen mehr Bewegung und Entspannung sichern.

Eines des Hauptziels der TPR-Methode war, dass der Lehrer mehr Spaß und Stress versichern sollte. Man glaubte, um dieses Ziel zu erreichen, musste das Fremdsprachelernen wie den Weg des Lernens Muttersprache spielen. In dieser Methode ist charakteristisch, dass der Lehrer die Schüler instruiert und sie die Anforderungen erfüllen. Hören und Antworten mit der Hilfe der Bewegung ist wichtiger als reden. Das Element des Humors während des Unterrichts macht anderen mehr Spaß.
Grammatik und Vokabeln sind wichtiger als andere Bereiche der Sprache. Die gesprochene Sprache ist wichtiger als die geschriebene Sprache.

2. The Silent Way-Methode

Die Silent Way-Methode wurde von Caleb Gattegno entwickelt. Sie sollte anfangs im Mathematikunterricht und beim Lesen in der Muttersprache behilflich sein. Diese Methode verbreitete sich sehr schnell und wurde schließlich als Methode des Fremdsprachenunterrichts anerkannt (vgl. Komorowska 2005:30).

Ein charakteristisches Merkmal dieser Methode ist, dass der Lehrer über die meiste Zeit schweigt. Er tritt in der Rolle als Assistent und die Person auf, der die Studenten zum Lernen aktiviert oder stimuliert. Die Fremdsprachenlernen wird im Allgemeinen als Übung in der Problemlösung betrachtet. Die Lerner führen die Übungen selbständig oder in der Gruppen durch. Die Aufgabe des Lehrers ist dem Schüler nicht im Weg eingehen, damit sie ihre Sprache verbessern können.

Die Silent Way-Methode hebt die Selbstständigkeit der Schüler und die experimentelle Aspekte des Sprachenerwerbs hervor. Die Fehler sind ein natürliches Element während des Lernprozesses. Für Lerner spielt das eine wichtige Rolle, weil er eine Möglichkeit hat, um verschiedene Hypothesen zu testen, die er ganz allein über Fremdsprachenlernen schafft. Der Lehrer ist eine Person, die die Lerner unterstützt. Die Schüler lernen nicht auswendig und imitieren auch nicht. Sie entdecken Regeln der Sprache für sich selbst. Die Autonomie steht an erster Stelle.

3. CLL-Methode (Counselling Language Learning)

Die Counselling Language Learning wurde von einem Lehrer in den USA entwickelt. Sie wurde auch als Community Language Learning genannt. In dieser Methode werden psychoanalytische und therapeutische Techniken genutzt. Die Methode setzt voraus, dass das Sprachelernen ein zwischenmenschlicher Prozess ist. Wenn jemand eine Sprache erwerben will, hat immer einen Kontakt mit Interaktion und Kommunikation (vgl. Komorowska 2005:31).

In der Counselling Language Learning- Methode sieht man die Schüler als „ganze Persönlichkeit“, deren Emotionen, Verstand, zwischenmenschliche Beziehungen, defensive Verhalten und Lernbereitschaft gerichtet und stimuliert werden. Die Lerner sitzen am meisten im Kreis und sprechen in ihrer Muttersprache. Der Lehrer übersetzt alles in die Fremdsprache, dann spricht der Lerner die Äußerung nach. Diese Technik braucht man in der Zeit, wenn die Schüler schon im Stande sind, sich mit den anderen in einer Fremdensprache, ohne Übersetzung zu verständigen. Dieser Prozess geht vom Müssen "verlassen" auf Lehrer-Berater bis zur Unabhängigkeit und die Verantwortung für ihren eigenen Fortschritte.

Zu den charakteristischen Merkmalen der CLL-Methode gehören: die Lernenden werden als "Kunden" und die Lehrer als "Berater" gesehen, der Schlüssel für den Lernprozess ist die Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens und der Unterstützung, Grammatik und Wortschatz werden induktiv unterrichtet. Die Äußerungen von Studenten in einer Fremdsprache werden aufgenommen und dann für die Analyse wiedergeben. Wenn sich die Schülerinnen und Schüler zuversichtlich fühlen, beginnen sie ihre eigene Sprache zu nutzen (ohne Übersetzung). Die Schüler werden ermutigt, ihre Gefühle, Empfindungen und Wahrnehmungen über den Lernprozess zu äußern, erscheint der Lehrer zu verstehen.

Die CLL-Methode zeigt den Schülern nicht nur, wie sie eine Fremdsprache kommunikativ benutzen können, sondern auch versucht, die Lerner schrittweise zu ermutigen, die Verantwortung für ihre Lernfortschritte zu übernehmen.

4. The Natural Approach-Natürliche Methode

Die Autoren der Natürlichen Methode sind Tracy Terrell und Steven Krashen. Die Methode entstand in den 70er Jahren in den USA. Sie beruht auf Hören von Aussagen in einer Fremdsprache, die für Lernende verständlich sind. Dies muss sich aus der klaren Situation ergeben. Auf diese Art und Weise erwerben alle Kinder ihre Muttersprache. Sie beobachten das Verhalten der Erwachsenen und werden nicht zum Sprechen gezwungen. Das erste freiwillige Sprechen kommt, wenn der Lerner schon bereit ist (vgl. Komorowska 2005:32).

Um den Fremdsprachenerwerb effektiv zu machen, muss der Lehrer den Stress völlig beseitigen. Angst, Scham und alle negativen Emotionen entmutigen die Kinder, eine Fremdsprache zu lernen. Wenn das Fremdsprachenlernen von positiven Emotionen begleitet wird, dann ist der Erwerb der Sprache spontan und unterbewusst. Der Erwerb kann später durch bewusstes Lernen unterstützt werden. Die Aufgabe des Lehrers ist es dann, eine sichere Atmosphäre zu schaffen. Er muss auch maximale Anzahl von sinnvollen Wörtern bereitstellen, die möglichst interessant sind. Der Lehrer korrigiert die Fehler nicht, so wie das die Mütter auch machen und lässt die Schüler weiter sprechen. Während des Gesprächs wiederholt der Lehrer mehrmals richtig seine Aussagen. Seine Aussagen müssen im allgemeinen verständlich sein und immer ein höheres sprachliches Niveau aufweisen (vgl. Komorowska 2005:32).

Die Methode macht auf das Gefühl der Sicherheit während des Fremdsprachenerwerbs aufmerksam, das sehr oft vernachlässigt wurde. Seit vielen Jahren konzentrierte man sich vor allem auf die Sprachfähigkeit und diese Methode wies auf die wichtige Rolle des Hörverstehens hin (vgl. Komorowska 2005:3

5. Sugestopädie

Georgi Lozanov, bulgarischer Psychologe, schuf eine Theorie, nach der die Schüler auf natürliche Art und Weise die psychologischen Barrieren beim Lernen stellen. Sie haben Angst und sind überzeugt, dass sie nicht im Stande sind, das neue Wissen zu erwerben. Lozanow basierte auf den psychologischen Forschungen und begann die Arbeit an einer neuen Methode des Fremdsprachenunterrichts. Die neue Methode basierte darauf, dass menschlicher Geist erhebliche Reserven hat. Diese Reserven kann man durch ein Gefühl der Sicherheit erfüllen. Der Lehrer soll dem Lerner eine Erholung versichern, damit alle negativen Emotionen und Stress abgebaut werden können. Die Methode wurde Sugestopädie genannt.

Das Hauptziel der Methode ist das, dass der Lerner seine Leistungsfähigkeit sehen kann. Dies beschleunigt den Lernprozess. Der Lerner versteht und nutzt die Fremdsprache schneller. Es gibt vier bedeutende Schüsselfaktoren, die sehr behilflich in dieser Methode waren: angenehme und entspannende Umgebung und Atmosphäre, die Verwendung von Barockmusik (mit einer bestimmten Rhythmus: 60 Schläge pro Minute), die Verwendung bequemer Sitzmöbel und gedämpftes Licht, sowie „Desuggestion“, die die psychologischen Barrieren aufheben sollte und „Suggestion/Überredung“.


Die Sugestopädie initiiert bei Erwachsenen dieselben positiven Emotionen und Verhalten, die für harmonische Entwicklung der Kinder verantwortlich sind. Man kann behaupten, dass das auf dem Kindervertrauen zum kompetenten und ernsthaften Lehrer basiert. Daraus kommt ein Gefühl der Sicherheit, Spontanität und Offenheit für neue Impulse. Die Pflege um die Ausstattung des Raumes, richtige Beleuchtung und vor allem ein Gefühl der intimen Atmosphäre spielt sehr große Rolle (vgl. Komorowska 2005:33).

Zu den charakteristischen Merkmalen der Sugestopädie gehören: Lehrer wird zum Vorbild, er ist tolerant, er macht vor allem die Aufmerksamkeit auf den Inhalt und nicht auf die Regel, Grammatik und Wortschatz werden präsentiert, aber nicht besprochen.

Diese Methode hat die Anerkennung in den USA, Kanada und auch in den deutschsprachigen Ländern gefunden. Ihre Technik bereichert absorptive Innovation und elektrische Methode der Kommunikation (vgl. Komorowska 2005:33).

6. Callan-Methode

Die Callan-Methode wurde im Jahr 1960 von Robin Callan entwickelt. Am Anfang wurde sie in der Armee angewendet, um die Soldaten eine Fremdsprache schnell zu lehren.

Der Fremdsprachenerwerb mithilfe dieser Methode basiert von allem auf einem Gespräch. Die Schüler werden nach verschiedenen Sachen gefragt, die mit dem während des Unterrichts gelernten Wortschatz verbunden sind. Es gibt keine Zeit, in der die Lernenden ihre Aussagen überlegen können. Sie müssen sofort antworten. In dieser Methode sind mehrmalige Wiederholungen wichtig, weil die Schüler keine Notizen machen können. Die Aufgabe der Lehrer besteht darin, alle Fehler unverzüglich zu korrigieren. Wenn man fortwährend das Gleiche hört und wiederholt, lernt man bei Gelegenheit die Grammatik.

Die Callan-Methode erfordert völlige Konzentration. Lehrer und Schüler sollten sich nicht in der Klasse unterhalten. Es ist äußerst wichtig. Die Gespräche während des Unterrichts bedeuten Zeitverlust und verlängern deutlich den Prozess des Fremdsprachenlernens. An solchen Gesprächen nehmen nur die mehr gesprächigen Lerner teil.

Der Lerner soll die Fremdsprache so lernen, wie er als Kind seine Muttersprache gelernt hat. Zuerst muss er einzelne Wörter oder Wendungen hören, dann wiederholen. Später sieht er die Buchstaben und lernt sie lesen. Danach kommt Schreiben. Das Kind, wenn es eine Sprache erwirbt, versteht oft die Wörter nicht, die es wiederholt. Ähnlich ist es mit der Person, die eine Fremdsprache lernt. Das Verstehen kommt später. Der Lehrer soll auch nicht alles überlegen und analysieren oder ständig „Warum?“ fragen.

Die Callan-Methode hielt man als einfach, interessant und angenehm. Rasche Fortschritte motivieren zum weiteren Lernen. Während des Kurses gibt es keine Hausaufgaben und häufige Wiederholungen des Materials im Unterricht verringern die Notwendigkeit des Selbststudiums zu Hause.

opracowała
mgr Katarzyna Pyrzyńska

FREMDSPRACHENLERNEN VON KINDERN STYCZEŃ 2014
Fremdsprachenlernen von Kindern

Spracherwerb im natürlichen Umfeld verläuft unbewusst, natürlich und zwanglos. Die Einsprachigkeit ist untypisch. Die Kinder, die die Sprache in einer natürlichen Umwelt lernen, bauen nur ein neurologisches Netz. Für die Kinder im Primarbereich sind Imitationslust, Neugier oder Wissbegier charakteristisch. Die Kinder lernen außerdem sehr schnell. Sie imitieren gern und das ist im institutionellen Lehren nutzbar.

Vielen Quellen ist aber zu entnehmen, dass frühes Fremdsprachenlernen kritisiert wird. Oft wird über die Schwächen des Kindes gesprochen. Die Kinder haben schlechte Haltbarkeit des Speichers und sie können sich nicht auf etwas lang konzentrieren. Der logische Speicher ist nicht entwickelt. Sie können noch nicht schreiben und lesen. Sie sind empfindlich, wenn jemand sie kritisiert. Das Gefühl des Misserfolgs zeigt niedrige Frusttoleraz. Sie langweilen sich schnell und verlieren leicht die Motivation (vgl. Iluk 2002:14f).

Obwohl viele Bedenken gegen das frühe Fremdsprachenlernen sind, haben die Kinder im Primarbereich die besondere Veranlagungen zu den neuen Informationen zu erwerben. Die Kinder haben Plastizität und Empfindlichkeit des Hörgeräts und Artikulationsapparats, die notwendig sind, die Fremdsprache korrekt zu erlernen. Imitation, Spontaneität, Offenheit helfen beim Fremdsprachenerwerb. Die Kinder sind nicht sehr gehemmt. Sie nehmen gern mit anderen Kontakt auf. Wichtige Rolle spielen hier auch Mimik und Gesten, die leicht ihnen kommen (vgl. Iluk 2002:15).

B. Warum sollen die Kinder schon im Primarbereich die Fremdsprache lernen? Was sind die Vorteile und Nutzen? Es gibt viele verschiedene Fakten, die bestätigen, dass frühes Fremdsprachelernen sehr günstig für Kinder ist. Die Kinder sollen eine andere Sprache lernen, weil sie neue Kultur, Länder oder Sitten und Bräuche kennenlernen können. Sie bekommen eine Möglichkeit, um ihres Weltbild zu erweitern und in einem anderen Land zu studieren. Die Mehrsprachigkeit ist täglich, wenn wir etwas Gutes in der Zukunft erreichen wollen. Außer dieser Gründen spielen auch große Rolle politisch-ökonomische, kulturell-soziale sowie psychologisch-pädagogische Begründungen und neurologischer Aspekt.
1.1 Vorteile beim Fremdspracherwerb im Primarbereich

Obwohl viele der Vorteile des frühen Lernens einer anderen Sprache nicht empirisch gesichert sind, liegen die sie klar auf der Hand. Sie wurden in 3 Gruppen unterteilt:
• politisch-ökonomische Vorteile
Dem frühen Fremdsprachenunterricht kommt eine besondere Bedeutung zu. Das hat einen Einfluss auf die interkulturelle und die politische Verständigung sowie auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Wenn eine Fremdsprache schon in den Unterricht der Primarstufe eingeführt wird, bekommt jedes Kind eine Möglichkeit sie zu lernen.
• kulturell-soziale Vorteile
Das Fremdsprachenlernen im Primarbereich beeinflusst positiv die Identitätsbildung. Dies macht auch die Aufmerksamkeit auf die Gemeinsamkeit und Differenzierung von anderen Kulturen und schränkt ethnozentrisches Denken ein. Der Frühbeginn einer Fremdsprache hilf also das Fremde zu verstehen.
• psychologisch-pädagogische Begründungen
Die Primarschule als Grundschule konzentriert sich auf alles, was für die Gesellschaft lernenswert ist. Die Fremdsprachen gehören unter anderen dazu. Die Kinder im Primarbereich sind durch solche psychische und physische Eigenschaften wie Neugier, Wissbegierde, Kommunikationsbedürfnis sowie Bereitschaft und Fähigkeit zur Nachahmung gekennzeichnet. Sie können sich von Anfang an vielseitig entwickeln. Der frühe Fremdsprachenunterricht hat einen Einfluss auf das Lernen im Allgemeinen (vgl. Nürnberger Empfehlungen (1997) zit. nach Chighini/ Kirsch 2009:11f).

Die neurologischen Untersuchungen beweisen auch, dass es besser ist, wenn ein Kind schon in der Primarschule eine Fremdsprache lernt. Es wurde ein Experiment durchgeführt. Es gab zwei Gruppen der Kinder. Die erste Gruppe entwickelte sich von früher Kindheit zweisprachig. Die zweite Gruppe lernte jedoch die zweite Sprache erst im Erwachsenalter. Man stellte fest, dass die Personen, die von Kind an zweisprachig aufwachsen und beide Sprachen gleich benutzen, ein einziges neuronales Netz entwickelt haben. Bei Personen, die später eine andere Sprache lernen, muss das zweite neuronale Netz für die andere Sprache aufgebaut werden. Die Schussforderungen zeigen uns, wenn jemand nur eine Möglichkeit hat, um andere Sprache früh lernen zu beginnen, sollte sie nutzen, weil sein einziges neuronales Netz dann voll benutzt ist.
1.2 Lernwege des Kindes

Die Kinder, wenn sie auf die Welt kommen, müssen alles Schritt für Schritt entdecken. Das gleiche gilt für das Sprachelernen. Sie erwerben eine Sprache durch Handeln und Erleben. Es wurden drei Lernwege als Mittel für den Sprachunterricht geschaffen.

Es wurde nachgewiesen, wie wichtig die Sinnlichkeit und Körperlichkeit während des Lernprozesses sind. Auf der Basis von eigenen Beobachtungen und Erfahrungen wurde bemerkt, dass die Emotionen und Handlungen das Gefühlsnetzwerk des Hirns in Schwung bringt und wie wir mit allen Sinnen lernen können (Abb. Nr. 1).


Abb. Nr. 1. Die Darrstellung des Einflusses der Sinnen auf Lernen (Die Zeit, Nr. 48 S.37 vom 21.11.2002)

Wie lernt man am effektivsten? Abb. Nr. 1 zeigt, dass handlungsorientiertes Lernen am
effektivsten ist,
- von dem, was man mit eigenen Händen tut, behält man 90 % im Gedächtnis,
- von dem, worüber man spricht, behält man immerhin noch 70 %,
- von dem, was man liest oder hört, aber nur 10 bis 20 %.

Für die Kinder ist die Sprache kein Ziel. Die Sprache bedeutet also nur ein Mittel, die ihnen hilft, etwas zu erreichen. Während des Unterrichts ist es wichtig, dass die Inhalte zum Sprechen führen. Die Inhalte werden durch Geschichten, Sachen und Spiele transportiert.

Man unterscheidet drei Typen der Lernwege bei Kindern:
• Narration,
• Immersion,
• Spiel.

Narration
Narration ist der erste Lernweg. Das ist das Lernen durch Geschichten. Didaktische Dimension liegt im Unterrichtsinhalt. Ein charakteristisches Merkmal der Geschichten ist, dass sie erzählt werden. Sie weichen oft von der Alltäglichkeit ab. Sie sind nicht nur sehr seltsam sondern auch zeigen, was wertvoll ist. Der Erzähler tritt als Person auf, die dem Hörer Ratschläge gibt. Man kann sagen, dass er ihm erklärt, wie die Welt funktioniert, aber auch die Türen öffnet, damit er die neuen Welten entdecken kann. Die Narration versichert also sowohl Spaß als auch Belehrung. Sie erfüllt die kommunikative Funktion, das bedeutet, dass sie immer jemanden zu lesen und zu hören brauchen (vgl. Chighini/ Kirsch 2009:31f).

Die Geschichten, die in Unterrichten erzählt wurden, hatten ein Ziel, Hörverstehen zu schulen. Die Narration nimmt die wichtige Stelle im frühes Fremdsprachenlernen ein, weil die Kinder alle Fähigkeiten und Strategien, die sie während der Muttersprachenaneignung erworben haben, profitieren können. Die Kinder wurden mithilfe außersprachlicher und stimmlicher Mittel verschiedene Geschichte erzählt. Zu diesen Mitteln gehören z.B. das Erraten, die Wiederholung, Fragen nach Bedeutung, Verstehen durch Mimik und Gestik oder Verlangen nach Übersetzung. Die Kinder können unterschiedliche Strategien im gleichem Maße anwenden. Sie bieten die Entwicklung der individuellen Einstellung und Möglichkeit der Einschätzung des Kindes der Sprache und dem Sprachenlernen gegenüber (vgl. Lewicka G./ Lewicki R. 2004:179f).

Jede Geschichte bringt uns immer neue Auslösungen. Die Geschichten geben uns vor allem Möglichkeit, neue Wege zu wählen. Darum geht es auch während des Unterrichts. Wir sollen nicht der Geschichte nachbilden, sondern sie bieten uns andrere vielleicht bessere Auslösung an. Durch die Narration kann man die Gefühle und Emotionen ausdrucken, die wir nicht in grammatischen Regeln und Sprechakten empfinden können. Der narrative Weg wird durch Erkenntnisse der Hirnforschung unterstützt (vgl. Chighini/ Kirsch 2009:32).

Immersion
Der zweite Lernweg heißt Immersion. Die Sprache wird über Sachen gelernt.

Immersion: Sprachunterricht, bei dem die lernende Sprache das Unterrichtsmedium und nicht der Lehrgegenstand ist. Schon in Goethes Wanderjahren wird dabei jene heute üblich gewordene Sprachbadmetapher für diese Unterrichtsform gebraucht. ,,Wir sehen unsere Schüler als Schwimmer an, welche, mit Verwunderung, im Elemente, das sie zu verschlingen droht, sich leichter fühlen, von ihm gehoben und getragen sind“ (Chighini/ Kirsch 2009:176).

Anfang der 60er Jahre machten die englischsprachigen Eltern sich die Gedanken über die sprachliche Zukunft ihrer Kinder. Sie dachten vor allem an die wachsende Bedeutung der französischen Sprache und sprachliche Barriere zwischen den Anglophonen und den Frankophonen.

Es gibt fünf Varianten, die in Kanada angenommen wurden. Dazu gehören:
- total immersion– sie ist mit dem Einbezug sämtlicher Unterrichtsfächer verbunden;
- partial immersion- sie bezieht sich nur auf ein Teil der Fächer;
- early immersion- sie tritt während des Beginnes der Einschulung auf;
- delayed immersion- sie beginnt im Alter von neun oder zehn Jahre;
- late immersion- mit ihr hat man zu tun, wenn man in der Sekundarstufe beginnt;
(Endt 1996 zit. nach Chighini/ Kirsch 2009:35)

Die Immersion fasst diejenigen Formen von Sprachunterricht zusammen. Das bedeutet, dass die Sprache, die man lernt, ist das Unterrichtsmedium und nicht der Lehrgegenstand (vgl. Chighini/ Kirsch 2009:35).

Im Primarbereich muss man nicht nur ein Nachdenken über das Sprachlernen fordern, aber auch über eine Diskussion über Inhalte. Dies fordert das Immersionsprogramme für die Primarschule. An deutschen Grundschulen beschäftigt man sich mit dem Sachunterricht (Abb. Nr. 2). Der Sachunterricht löst die Heimatkunde ab. Um die Qualität einer Grundbindung zu verbessern, wurden fünf Felder identifiziert. Diese Felder wurden auf dem folgenden Schema dargestellt (vgl. Chighini/ Kirsch 2009:36).


Abb. Nr. 2. Sachunterricht (Schreier 2001 zit. nach Chighini/ Kirsch 2009:36).

Die Felder entsprechen den Bereichen, für die sich die Kinder interessieren. Die Inhaltdiskussion für Immersionsprogramm verstärkt den Anstoß, der die traditionellen Sprachunterrichte thematisch öffnet.



Spiel
Der dritte Lernweg ist Spiel. Das Spiel ist während des Unterrichts eine gute Übung des Wortschatzes, der bereits bekannt ist. Im Spiel treten die motivational-emotionalen Komponenten auf, die die größte Rolle spielen. Das Spiel bringt den pädagogischen Nutzen mit sich. Durch Spielen kann man praktische Erfahrungen ersetzen und andeutungsweise Lerneffekte ertragen. Der Lehrer während des Spiels ist nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit, sonder soll ein Koordinator sein. Die Fertigkeiten werden vervollkommnet. Die Schüler können auf diesem Wege neue Informationen erwerben und speichern. Alle Informationen müssen nicht sofort genutzt werden, sondern später. Das Spiel zwingt z.B. zur Stoffwechselenergie, die als Kosten betrachtet werden. Aber die Kosten bringen indirekte und zufällige Nutzen. (vgl. Chighini/ Kirsch 2009:42).

Während der Sprachspielen kann man ähnliche Situation schaffen, wie wir alltäglich tun. Unter solchen Bedingungen lernen die Kinder die Formen, die der realen sprachlichen Kommunikation ähnel. Die Kinder, wenn sie spielen, verwenden sie die Fremdsprache in einem bestimmten Ziel. Also haben sie keine Probleme mit der Motivation, andere Sprache zu nutzen (vgl. Jamro 2010:106)

Die Spielen sind eine Art der Lehrmethode, die zu den problematischen Gruppen gehören. Sie lernen die Fertigkeit, wie die Informationen suchen und verarbeiten und die Fragen stellen. Sie müssen die Ideen suchen, um die Probleme auszulösen, eine rationale Entscheidung zu treffen. Die Lehre ist kein Ziel, sondern ein Ergebnis (vgl. Jamro 2010:106).

Im dritten Lernweg gibt es eine Vielzahl von Gliederungsmöglichkeiten (Abb. Nr. 3). Es hat verschiedene Merkmale. Während des Spieles werden positive Emotionen geweckt und die Flexibilität ist erforderlich. Das Mittel ist wichtiger als Zweck. Das weist darauf hin, dass der Lernprozess eine größere Rolle als Spielprodukt spielt (vgl. Chighini/ Kirsch 2009:44).



Abb. Nr. 3. Die Darstellung des Spielbegriffs mir vier Merkmalen (Einsiedler 1991 zit. nach Chighini/ Kirsch 2009:44).

Das Fremdsprachenlernen sieht so aus, dass die Schüler über das Spiel zur Sprache kommen. Dieser Lernweg wird am meisten begangen und ist am wenigsten umstritten. Weil die Kinder im Allgemeinen sehr gern spielen, scheint es die beste Methode des Sprachelernens für die Kinder zu sein (vgl. Chighini/ Kirsch 2009:45).

Das Spiel umfasst ein Mittel, Interessen und Bedürfnisse, die die Kinder befriedigen. Spiele integrieren auch alle drei Lernwege, weil man aufgrund des Spieles die Geschichte schaffen kann und von Sachen zu Spielen kommen kann. Von Spielen kann man zu Sachen und Geschichten kommen (vgl. Chighini/ Kirsch 2009:45).

1.3 Rolle des Lehrers

Der Lehrer ist ein Beruf, an den die Gesellschaft widersprüchliche Anforderungen stellt. Es ist unwichtig, was er lehrt, soll er vor allem gerecht und zugleich nachsichtig und menschlich sein. Er soll auch auf jedes Kind taktvoll eingehen und ihre Begabungen wecken. Zu dem Lehrer gehören viele unterschiedliche Aufgaben. Er muss seine Schüler in jeder Situation unterstützen und sich um die beste Atmosphäre immer bemühen (vgl. Müller-Limmroth 1988:27).

Das Fremdsprachenlernen hängt in großem Maße von der Kompetenzen und Qualifikation des Lehrers und von Atmosphäre während des Unterrichts. Die Kinder im Primarbereich sind noch nicht fähig, selbstständig zu lernen. Sie können nicht lesen und schreiben, deshalb brauchen sie eine Person, die ihr Vorbild wird. Der Kinderlehrer soll eine Sprachkompetenz haben, die nie in Frage gestellt werden kann. Er garantiert vor allem die Beherrschung der mündlichen Code. Es wurde nachgewiesen, dass die Ergebnisse besser sind, wenn die Unterrichte in einer Fremdsprache als in der Muttersprache durchgeführt sind. Seine Fähigkeiten sollen den Fähigkeiten des Native Speakers ähnlich sein. Wahrscheinlich spielt eine wichtige Rolle die Sprache mit einer bestimmten Person zu identifizieren. Wenn man sich schon für frühes Fremdsprachenlernen entscheidet, sollte die Kompetenzen des Lehrers berücksichtigen, weil das einen wichtigen Einfluss auf den Lernprozess hat (vgl. Iluk: 2002:38f).

Der Fremdsprachenlehrer im Primarbereich soll viele Texte aus der Kinderrepertoire: Abzählreime, Gedichte und Lieder kennen und künstlerische Fähigkeiten haben. Die gewünschte Fähigkeit des Lehrers ist seine Musikalität und das Instrumentspielen. Gute Effekte bringt die Situation, wenn das Wortschatz die Gegenstände und Tätigkeiten aus der Umwelt des Kindes betrifft. Der Lehrer muss aber darauf vorbereitet sein, dass die Kinder keine Lust haben können, an den Spielen teilzunehmen, solche Situation bedarf vom Lehrer, das ganze Wissen zu zeigen um die Kinder zu aktivieren. In solchen Situationen sind die Spiele nötig, die der Lehrer kennen soll. Wichtig ist auch das Wissen über Kultur und Bräuchen der anderen fremdsprachigen Ländern. Die Beherrschung der Standard-Kommunikation Situationen und methodische Flexibilität gehören zu den bedeutenden Kompetenzen. Der Lehrer sollte gut fremdsprachlichen Wortschatz und Grammatik kennen. Er muss sich in Methoden des frühen Fremdsprachenunterrichts auskennen. Alle diese Elemente sollen in Ausbildungprozess der Lehrer enthalten werden, die mit Kindern arbeiten wollen (vgl. Iluk 2002:39f).



opracowała
mgr Katarzyna Pyrzyńska

Das Rotkäppchen maj'12
http://www.youtube.com/watch?v=U9KsLbT2v4Q&feature=youtu.be

Zakończenie kursu j.niemiecki - 6-latki 2012-06-25


Zakończenie kursu języka niemieckiego czerwiec 2 2011.09.28


Das Piratenfest 2011.09.22
Heute gab es bei uns ein Piratenfest. Die Kinder haben Piratensachen: Augenklappe, Piratenhut, Piratentuch und Messer gebastelt und sich dann verkleidet. Am Ende haben sie ein Piratenlied gesungen. Es hat uns allen wirklich viel Spaß gemacht.